Gnade
Siebtes Königreich: Gnade
"Das Königreich der Gnade ist überall und nirgens." (S. 149) Es ist das Bewußtseinsfeld der Heiligen.
"Das Zentrum findet sich überall. Jeder Tag kann ein religiöser Festtag sein - jeder Ort ein Heiligtum. Zeit ist unbewusste Ewigkeit. Erleuchtung bedeutet Erkennen des in der ganzen Natur und in der gesammten Geschichte waltenden Bewußtseins." (S. 149)
"Am Ende der Suche sehen wir uns einem Mythos gegenüber: das, wonach wir gesucht haben, war niemals verloren. Wir befanden uns schhon immer mitten in der Ewigkeit des Lebens." (S. 149 f.)
Was passiert bei Erleuchtung? "Genau diese dualistische Erfrahrungsstruktur schwindet im Moment der Erleuchtung." (S. 151) Das EGO war schon längst gestorben, doch jetzt gilt auch: "Das Selbst stirbt." (S. 153)
"Das absolute Vertrauen in die Intention des Kosmosa stellt auf höchster Stufe die Wiederholung des kindlichern Urvertrauens in die Mutter dar." (S. 155)
"Die letztendliche Transformation des Eros findet dann statt, wenn die Vision von der Gnade Gottes (die Herabkunft des Bewusstseins in das Welteschehen) lückenlos im Alltag integriert wird." (S. 155)
"Alles bleibt gleich, und dennoch wird alles andewrs." (S. 159)