Beziehungen eingehen
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Die sieben Anleitungen,
wie man eine Beziehung eingeht:
1. Verstehen Sie die Bedeutung und Wichtigkeit bedingungsloser Liebe.
2. Entwickeln Sie eine Beziehung zu sich selbst, bevor Sie ein engeres Verhältnis mit einer anderen Person eingehen.
3. Lernen Sie, wie Ihre Fordeurngen und Präferenzen (Vorlieben) Ihre Welt erschaffen.
4. Seien Sie sich bewusst, daß Verliebtsein keine Basis für eine Bindung ist.
5. Können Sie Ihr Leben auf eine Weise teilen, die zu Ihrem beiderseitigen Wohlergehen beiträgt?
6. Respektieren Sie Ihre Unterschiede.
7. Erwarten Sie nicht, daß die Beziehung Sie glücklich macht.
"Die meisten Menschen verstehen nicht, was mit bedingungsloser Liebe gemeint ist." (S. 16)
Der Schlüssel des Autors: "Der einzige Weg, um bedingungslos lieben zu können, besteht darin, zwischen einer Person und ihrer Programmierung, die ihr Verhalten steuert, zu unterscheiden." (S. 18)
Er verwendet als Analogie ein Tonbandgerät (aktualisiert: CD-Player): Das Gerät kann einen fürchterlichen Song abspielen, was aber nichts über die Qualität des Gerätes selbst aussagt. Er nimmt als Beispiel die Liebe einer Mutter zu ihrem kleinen Kind: "Sie steht seinem Verhalten völlig ablehnend gegenüber und mißbilligt es aufs schärfste. Und trotzdem liebt sie ihr Kind weiter. Sie verwechselt nicht das Tonbandgerät mit dem Band, was gerade abgespielt wird!" (S. 19)
"Unser Verstand kann nicht nur Bänder abspielen - er kann auch aufnehmen. Das bedeutet, wir können neue Bänder erstellen - oder wir können schlecht funktionierende Bänder neu programmieren. Wir haben die Fähigkeit, jedes Programm einzulegen, das wir wollen." (S. 20)
Hier stoßen wir auf die (amerikanische) Theorie des "New Thought": Wir können unser Gehirn wie einen Computer selbst neu programmiern. Das Problem:
"Viele Menschen haben eine Progrmmierung, die sie Selbstwertgefühl und Selbstliebe mit Egoismus und Ich-Bezogenheit verwechseln läßt." (S. 23)
"Durch innere Arbeit können Sie echtes Selbstvertrauen, Selbstwewrtgefühl, echte Selbstakzeptanz und Selbstachtung entwickeln. Haben Sie Geduld - es braucht Zeit." (S. 24)
"Wenn Sie sich sagen, daß Sie eine Beziehung brauchen, um glücklich zu sein, stecken Sie bereits in Schwierigkeiten." (S. 26)
"... ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, daß die notwendige innere Arbeit an der Selbstakzeptanz außerhalb einer Beziehung viel einfacher zu bewerkstelligen ist. Denn eine Beziehung ist wie ein Spiegel direkt an Ihrer Nasenspitze. Sie spiegelt ständig die Stelle wider, die Sie nicht lieben - und wird nicht verschwinden. Sie wird unentwegt Ihren 'Schrott' widerspiegeln ... Und darum müssen Sie gute Grundkenntnisse in den Methoden haben - um ständig die 'Programmierung' zu betrachten, die Sie daran hindert, sich selbst zu lieben." (S. 30)
Hier benennt der Autor beispielsweise "dysfunktionale Programme des inneren Kindes". Damals sprach man noch von "dysfunktional" und nicht von "toxisch" wie heute.
"Diese dysfunktionalen Programme wirken im Unterbewusstsein wie Infektionsherde, sie sind eine Quelle seelischer Krankheiten." (S. 31)
"Anstatt sich also in eine komplexe Verstrickung wie eine Ehe zu stürzen, haben Sie langfistig mehr Spaß, wenn Sie eine Zeitlang alleine durchhalten und an sich selbst arbeiten." (S. 33)
"Ihr persönliches Wachstum wird viel innere Arbeit erfordern. Aber gibt es einen besseren Weg, Ihre Energie zu investieren als in Ihr Wachstum? Was Sie zurückbekommen, ist die Grundlage für mehr Glück für den Rest Ihres Lebens." (S. 34)
"Denken Sie daran, daß es wichtiger ist, die richtige Person zu sein, als die richtige Person zu finden!" (S. 36)