Reinigung vom Ego - Geburt des Selbst
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Fünftes Königreich: Reinigung
"In diesem Königreich gibt es keine Siedlungen, bloß einige Schutzhütten. In diesem Lande ist der Wanderer in der Regel allein." (S. 98)
"In keinem andeen Königreich wird so klar ersichtlich, daß die innere und die äußere Reise untrennbar sind. Das Auge muß zuerst gereinigt werden, ehe es klar sehen kann. Ein fortgeschrittener Kletterer muß fähig sein, Illusionen und Dämonen zu bannen." (S: 989
"Ehe wir den Gipfel erstürmen. müssen wir von den vergifteten Illusionen, Projektionen und Verteidigungsmechanismen gereinigt werden, die unsere Persönlichkeit, das Ego und das gesellshasftlich konditionierte Selbst bestimmen." (S. 99)
"Die Transformation des 'Selbst', die dann stattfindet, wenn das 'Ego' und die 'Persönlichkeit' aus dem Weg geräumt sind, hat die vollständige Verlagerung der Wahrnehmung im Gefolge." (S. 100)
"Das Selbst wird dann geboren, wenn das Individuum den Bannkreis politischer, rligiöser und familiärer Ideologien durchbricht." (S. 101)
Die Transformation ins authentische Selbst
"An diesem Punkt angelangt, entschließen wir uns , entweder für immer in einem der niedrigeren Bewußtseinsbereiche zu verharren, oder wir unternehmen den ersten Schrtitt in Richtung Reue und Reinigung." (S. 102)
"Der schmerzliche Moment tritt ein, wenn wir unsere Arglosigkeit verlieren und den eigenen Vorstellungen, Verteidigungmechanismen, autonomen Komplexen und neurotischen Wahtnehmungs- und Verhaltensmustertn gegenüberstehen, die unsere Persönlichkeit bestimmen." (S. 103)
"In de5r tantr4ischrn Trafition findet die Reinigung dann statt,wenn die Kudalini-Endrgie zum Vishudda-Chakra hochsteigt, das mit der Kehle in Vewrbindung steht. Ehe wir Erleuchtung erlangen, müssen wir all unserte geheimen Gedanken zum Ausdruck bringen und es wagen, unsere Projektionen ins Auge zu fassen." (S. 104)
"Das Ego stirbt und das Selbst wird geboren." (S. 106) "Die Veränderung beginnt, wenn wir nichts tun. (S. 107)
"Das Ego ist eine Marionette, die von einem Überego geführt wird." (S. 107 f.)
"Das Ego besteht aus Masken und konditionierten Verhaltensmustern. Aber was ist das Selbst? Nichts." (S. 111)
"Auf der Reise durch das Königeich der Reinigung stoßen wir auf die Leere des Bewußtseins." (S. 111)
"Zwischen Schizophenie und SChaqmanismus, Psycvhose und dem Pfad des Helden, befindet sicvh nur eine hauchdünne3 Wand. Nichts zu sein, ist entweder das Ende oder der Anang menschlivchen Bewusstseins, der Scheideweg zur Verzweilung oder zu einer wunderbare4n Desillusionierung, die uns eine neue Identirtät eröffnet." (S. 115)
Androgynität - das Tor zur höchsten Liebe
"In jedem Menschen muß sich die Vermählung zwischen dem Männlichwen und dem Weiblichen vollziehen. Die psychologische Androgynie bildet das Tor zur Form der Liebe." (S. 116)
"Wir sind Bruchstücke auf der Suche nach unserer Ergänzung." (S. 116)
"Androgynie bildet den Schlußpunkt auf dem Weg zur Individualität. Der androgyne Mensch transzendiert die Schizophrenie kulturellen Rollenverhaltens und führt im eigenen Selbst zur Wiedervereinigung bisher verleugneter Eigenschaften. Die indiviuduelle Freiheit beginnt, wenn alle die bisher den anderen zugesprochenen Rollen (Helden, Wüstlinge, Madonnen, Huren, Heilige und Sünder) im ewigenen Bewußtsein durchgespielt werden können. In meinem Selbs terkenne ich jede andetre Selbstheit, die auch ich bin. Nichts Menschliches ist mir fremd. Die Individualisierung endet in der Ekenntnis, daß das Einzelne das Allumassende enthält." (S. 119)