wahre-liebe

Startseite

Warum dieses Buch? Was soll das?

abc

Wen interessiert das überhaupt?

Ist es nicht schon bezeichnend, dass ich eine philosophische Schrift über "wahre Liebe" in seiner Existenz rechtfertigen muss gegen die Frage: Wen interessiert schon "wahre Liebe"?

Wir sind von der Liebe so desillusioniert, dass wir das Thema meiden wie der Teufel das Weihwasser. Die Frage sei etwas für lebensfremde Irrläufer, Philosophen im Elfenbeinturm, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen. Nützlich sei nur die Frage: Was bringt es mir? Was nutzt es mir? (eine Weltanschauung des unmittelbaren Nutzens, der Nützlichkeit = "Utilitatrismus")

Drehen wir den Spieß um: Ich denke, jeder wird mir zustimmen: Wir leiden am Mangel an Liebe. Konkret: Eine Ursache solcher Zombies wie Hitler ist sicher, dass sie als Kind keine Liebe erfahren haben. Durch den Mangel an Liebe können wir nicht zum wahren Menschen reifen, sondern "entarten" zu Zombies. Oder - um mich nicht ganz so krass auszudrücken: entarten zu Trotteln (dabei werden wir als Genies geboren).

Mit anderen Worten: Das Thema berührt den Kern unseres Menschseins. Wahre Menschen zu werden sollte der Leitstern unserer Entwicklung sein. Und dafür sollte "wahre Liebe" die wichtigste und zentrale Lektion sein, das MEDIUM unseres Lebens (wie das Wasser für den Fisch), das Lebens-Elixier des wahren Menschseins.

Weiter zu