Herz
Vierrtes Königreich: Herz
"Im ersten Augenblick scheint es überhaupt kein Königreich des Herzens zu geben. Nirgens sind offensichtliche politische Hierarchien oder Statussymbole zu entdecken. ... Ledewr Einzelne, jedes Paar und jede Sippe schint die zur Kanalisierung der Leidenschaft nötige Disziplin zu entwickeln. Aber gewisse ungeschriebene Gesetze der Gemeinschaft - ein nahezu mystisches Zusammewngehörigkeitsgefühl - vebiunden die Bürger untereinabder. Im ganzen Königreich gelten Gastfreundschaft und kooperatives Verhalten als selsbtverständlich. ... Im Könikreich des Herzens scheint mandie -einwohner in zwei Kategorien einteilen zu können: in Romantiker und Führernaturen." (S. 75 f.)
"Die angesehendsten Philosophen dieses Königreiches erwewcken oft einen etwas naiven Eindruck. Sie denken mit dem Herzen und schätzen Gefühl und Leidenschaft höher eion als Logik." (S. 76)
"Die Menschen handeln impulsiv, entscheiden intuitiv von eine Sekunde zur anderen und weitern sich zu arbeiten, zu essen, zu lieben oder zu schlafen, eh hierzu 'der richtige Moment' gekommen ist." (S. 77)
"Be4sitz, Lust, Macht - diese drei Lebenshaltungen sind allen territorial orientierten Tieren gemeinsam. Die allein dem Menschen vorbehaltenen Möglichkeiten beginnen mit der Entwiklung von Vorstellungskraft und Mitgefühl, oder, wie dies die christliche und die tantricsh Philosophie ausdrücken: mit der Öffnung des Herzens - des Anahata-Chakra." (S. 77)
"Die Liebe - und dadurch unterscheidet sie sich von der Lust - läßt uns die Einzelwesenheit mit einer Unmenge Eros ausstatten. Mit der Liebe hat die menschliche Spezies auch die Fähigkeit entdeckt, den Dingen - oder den Mitmenschen - Sinn und Werte zuzuschreiben." (S.78)